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    Fragen und Antworten rund um das Thema „BImSchV“

    Was bedeutet BImSchV?


    Die Bundes-Immissionsschutzverordnungen  (BImSchV) sind Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland, die vor allem dem Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverschmutzung (Emissionen) dienen. In der novellierten 1. Stufe BImSchV, die seit März 2010 in Kraft ist, wurden erstmals auch für Einzelraum-Feuerungsanlagen, also auch für Kaminöfen, Emissionsgrenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid festgelegt.

     

    Wie wirkt sich die BImSchV auf meinen bestehenden Kaminofen aus?


    Die 1. Stufe BImSchV legt fest, dass Kaminöfen, die vor Inkrafttreten der Verordnung (also vor dem 22.03.2010) errichtet wurden, maximal 0,150 mg/m3 Feinstaub und 40 mg/m3 Kohlenmonoxid ausstoßen dürfen. Wenn diese Emissionsgrenzwerte eingehalten werden, darf der Kaminofen weiter betrieben werden. Sollte der Kaminofen die Grenzwerte nicht erfüllen, muss er mit einem Feinstaubfilter nachgerüstet oder stillgelegt werden. Hierzu hat der Gesetzgeber großzügige Übergangsfristen festgelegt. Diese lauten:

    Zeitpunkt der Typenprüfung
    (laut Typenschild)

    Zeitpunkt der Nachrüstung bzw. Außerbetriebnahme

    Vor dem 01.01.1975 oder Jahr der Typenprüfung nicht mehr feststellbar

    31.12.2014

    01.01.1975 – 31.12.1984

    31.12.2017

    01.01.1985 – 31.12.1994

    31.12.2020

    01.01.1995 bis 21.03.2010

    31.12.2024

     

    Wie erfahre ich, welche Emissionswerte mein Kaminofen hat?


    » Emissionswerte – Übersicht für skantherm-Kaminöfen

     

     

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