• Nach dem Kauf

     

     

    Das richtige Feuer

    Um eine emissionsarme Verbrennung sowie rußfreie Scheiben während des Abbrandes zu erzielen, empfehlen wir in der Anheizphase den Abbrand des Holzes von oben nach unten.

    Hierzu benötigen Sie neben den normalen Holzscheiten ein sogenanntes Anfeuermodul. Dieses besteht z.B. aus 4 - 6 trockenen Tannenholzscheiten mit einem Querschnitt von ca. 3 x 3 cm und einer Länge von ca. 20 cm sowie einer Anzündhilfe wie z.B. wachsgetränkte Holzwolle. Bitte verwenden Sie zum Anfeuern möglichst kein Eichenholz.

    Stellen Sie den Verbrennungsluftregler auf „volle Luftzufuhr“ ein und öffnen Sie, wenn vorhanden, das Rüttelrost. Platzieren Sie die Holzscheite in die Brennkammer. Bei ausreichend großer Brennkammergeometrie kann der Brennholzstapel gekreuzt angeordnet werden. Platzieren Sie anschließend das Anfeuermodul oben auf die Holzscheite. Die unteren Scheite des Anfeuermoduls liegen dabei quer zu den obersten Brennholzscheiten. In schmalen und hohen Feuerräumen stellen Sie die Holzscheite aufrecht an die Brennkammerrückwand auf. Breite Feuerräume mit wenig Tiefe befüllen Sie mit der Längsseite nach vorne. Wichtig ist ein genügender Abstand zwischen den Holzscheiten. Er sollte etwa ein Zentimeter betragen. Zünden Sie anschließend die Anzündhilfe an und schließen Sie die Tür. Das Feuer wandert nun langsam vom Anzündmodul oben zu den Brennholzscheiten nach unten. Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass Sie eine rauchfreie Verbrennung erzeugen. Weiterhin müssen Sie erst nach einiger Zeit wieder Holz nachlegen. 

    Tipp:

    Um die Anheizphase zu beschleunigen können Sie die Kaminofentür auch einige Minutenangelehnt lassen. Hierdurch erhält das Feuer mehr Sauerstoff.

    Dieser Hinweis gilt nicht für raumluftunabhängig betriebene Kaminöfen (RLU), da hierdurch der raumluftunabhängige Betrieb der Feuerstätte nicht gewährleistet werden kann.

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